Christians Börsennewsletter: Stand 03.06.2001

 

Oh je! Turbulent geht es zu an der Börse! Leider ist kein einheitlicher Trend zu entdecken! Geht der DAX nun weiter nach unten oder hangelt er sich langsam nach oben?

...schrieb Christian letztes Mal.

Leider muß er nun feststellen, daß wieder einmal die trübe sommerliche Seitwärtsbewegung stattfindet. Also nichts mit der heißersehnten Volatilität!

Erst im Herbst rechnet Christian wieder mit mehr Schwung an der Börse. Warum ist das so?

Viele Firmen haben z.Z. nur ein durchschnittliches Wachstum vorzuweisen. Der neue Markt ist wackelig, die "Old Economy" ist zu behäbig, die Amerikaner erleben auch mal wieder ein geringeres Wachstum (was bei denen gleich einer Rezession ist) und das Wichtigste: Es fehlt an einem Leittrend im Wirschaftsleben. Dazu später.

Viel wichtiger ist, daß dem Börsenanleger noch zu sehr der Schmerz in den Gelenken wehtut, den die IT-Branche hinterlassen hat. Nur zu viele Ahnungslose sind auf den (leeren) Zug aufgesprungen und haben sich dann am Ende gewundert, warum im Zug keine "Fracht" transportiert wurde, sondern nur heiße Luft, die die Mitreisenden zum allergrößten Teil selbst produziert haben. Das schmerzt tief und ist nicht vergessen. Viele sahen im Internet das Allheilmittel, das viel gepriesene. Aber, belegt durch ein Beispiel, man kann erkennen, daß das Internet immer eine virtuelle Stätte bleiben wird, die mit dem realen Leben nichts zu tun hat:

Opel hat online ganze 60 Autos verkauft. Das spricht für sich und bedarf keines weiteren Kommentares.

Fazit: Man kann eben nicht alles im Internet kaufen, auch wenn manche es gern so hätten...

Stichwort "Leittrend":

Das Wichtigste nach Christians Meinung ist die Trendwende auf dem Konsumgütermarkt. Das digitale Fernsehen steht kurz vor der Tür; Internet, Handy und Fernsehen verschmelzen eben zu einem solchen Konglomerat zusammen. Es muß genau hier und bei diesen medienvertretenden Firmen investiert werden. Denn es ist vorstellbar, daß sich der Handybenutzer demnächst auch gerne im "Handie" sehen will und mit ihm vernünftig surfen will und das nicht nur zeilenweise, wie bisher.

Das Handie wird also zum Fernseher, wahrscheinlich nicht gleich zum Laptop, weil der Trend im Moment noch zu immer kleineren Geräten geht.

Wenn sich auf der Straße etwas verändert, verändert sich der Mensch. Bedürfnisse müssen nicht nur geweckt werden, sie sind auch da bzw. schon vorhanden. Die Zukunft liegt nach Christians Meinung in der Kommunikation.

Motto "Raus aus der Anonymität, rein ins Leben!"

Gruß, Norbert.

P.S.: Die Trendwende wird im Herbst erwartet, wie gesagt...